Verriss in Yacht




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Verriss in Yacht

Beitragvon Yo » 29.01.2009, 06:17

Hallo zusammen,
es soll vor langer Zeit mal ein recht negativer Bericht eines "Kleingeistes" in der Yacht gegeben haben, der seine Rethana zerlegt hatte und sich über z.B. Spaxschrauben im Innenraum aufgeregt hat. Der ganze Bericht soll so dämlich gewesen sein, das es für die Werft sogar ein Auftragsplus anschliessend gab.

Aus reiner Neugier (und Langeweile, ist ja gerade nicht viel los hier) würde ich die geschichte mal gerne lesen - kann sie wer scannen oder abfotografieren oder weiß näheres ?
gruß an alle
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von Anzeige » 29.01.2009, 06:17

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Beitragvon rubberduck » 29.01.2009, 11:42

In meinem Archiv habe ich den gesuchten Bericht gefunden.
Inwieweit das ein Verriß oder ein mithilfe von Fachleuten sachlich erstellter Bericht über Mängel beim Bootsbau ist, sollte man für sich selbst entscheiden.
Für mich ist dieser Bericht nicht als "dämlich", sondern als erschreckendes Beispiel für nicht sach- und fachgerechtes Bootsbauen anzusehen.
Dass aufgrund dieses Berichtes ein Auftragsplus für die Rethana-Werft eingetreten sein soll, vermag ich nicht zu glauben.

Norbert

Nach Absprache mit Norbert gelöscht.

Rethana 24 (Admin)
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Beitragvon Christian » 29.01.2009, 12:35

irgendwie ist jetzt die Freude an meinem Schiff "etwas" weniger geworden :( , trotz Heckverlängerung, neuem Motor und bald auch neuer E-Schaltzentrale.
Obwohl, trotz esentlich niedriger Baunummer ich mit meinem Schiff nicht soooo viele Probleme habe oder sind die Schwachstellen schon von den beiden Voreignern beseitigt worden?

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Beitragvon rubberduck » 29.01.2009, 13:04

Hallo Christian,

die Voreigner werden an Deinem Boot sicherlich schon das eine oder andere gemacht haben.
Wir haben unsere rubberduck seit 1988 im Erstbesitz, hatten vieles zu machen (das würde ein dickeres Buch füllen), sind jetzt aber mit dem Boot zufrieden und freuen uns auf den 4-wöchigen Segelurlaub in Dänemark.

Norbert und Bärbel
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Vielen Dank

Beitragvon Yo » 29.01.2009, 19:01

Danke für den Bericht... habe ihn gespeichert, werde ihn nachher mal in ruhe studieren.
Kannte ihn ja bis jetzt nur vom Hörensagen.

Aber, nur vorsichtig am Rande bemerkt - hoffentlich kriegst du keinen ärger wegen der Veröffentlichung - Copyright und so...

also, gruß an alle...
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Beitragvon von osten » 29.01.2009, 19:42

es stimmt in der zeit nach diesem Bericht war die Werft ausverkauft.
Warum nur ist der Gebraucht Preis für ein dermaßen schlechtes Beispiel des Bootsbaus so hoch?
Gruß Marten
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Beitragvon Christian » 29.01.2009, 19:56

ahoi marten!
schön wieder mal von dir zu lesen!
warum ist der Preis hoch?
Es gibt halt wirklich nur eine handvoll Konstruktionen aus der Zeit um 1980, welche trailerbar waren, Kielschwert und "Stehhöhe" hatten, praktisch (Pantry und Nasszelle beim Niedergang) waren und auch gute Segelleistungen brachten (Dehler, Bavaria, Rethana, Hai, Sunbeam, Neptun, ... ???) und von einem schwimmenden Wohnwagen-wie böse Zungen behaupten ist die Retana ja dann doch weit entfernt.
Norbert hat seine seit 20 Jahren und ich denk, auch das sagt etwas aus.
Und zu verbessern gibt es auf jedem Schiff etwas, auch auf einer Sunbeam, HR, Amel und wie sie alle heißen.
Dass der Rumpf ohne Dichtmasse nur vernietet und etwas laminiert wurde und viele, viele Schraubverbindungen nur verzinkt waren/sind finde ich trotz aller Liebe zur Rethana nicht wirklich optimal.
Ich weiß aber auch nicht, wie das der damalige Mitbewerb gelöst hatte, ob die also wirklich um sooooo viel besser waren.

l.G.
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Uff

Beitragvon Yo » 30.01.2009, 06:15

Hoffentlich war das eine Montagsrethana...
Hinterlässt einen kleinen Nachgeschmack, der Bericht.
Meine ist Bj 90, hat also bald 20J gut gehalten - allerdings habe ich mir über die viele Lunker, Löcher im Gelcoat und Haar Risse sowie hauchdünnes Laminat Stellenweise auch schon so meine Gedanken gemacht. Was solls - heiss und innig geliebt wird sie trotzdem.
gruß
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