und wieder eine 27er




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und wieder eine 27er

Beitragvon Martin » 31.12.2008, 23:21

Hallo zusammen
Bin froh, dass ich Euer Forum gefunden habe.
Ich habe mir als "Weihnachtsgeschenk" eine 27er mit Festkiel vom Bodensee gekauft. Ich muss das Boot im Jänner nach NÖ trailern. Hat jemand von euch zuverlässige Erfahrungswerte über das Gesamtgewicht der 27er?
Ich möchte in den Sommerferien im Mittelmeer segeln ( Kroatien od. Korsika ). Hat hiezu jemand Tipps?
Freue mich schon auf meine 1te von hoffentlich vielen Rethana-Saisonen.
Schöne Grüsse an alle und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Martin
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Beitragvon Wolfgang aus Giessen » 02.01.2009, 06:25

hallo martin,
herzlichen glückwunsch zu deiner rethana.
viel freude mit dem boot und immer die berühmte "handbreit u.s.w."
kann dir leider nichts über das gesamtgewicht sagen, da ich eine 24 fahre.
karin und ich sind so froh mit unserem boot, das wir seit mitte 2008 endlich haben. du wirst hier im forum, genauso wie wir, so vielfältige informationen über diese boote finden. mit sicherheit bekommst du auch die von dir gewünschte auskunft recht bald.
gute zeit bis dahin.

wünsche euch alles liebe für das kommende jahr und eine tolle saison

wolfgang aus giessen an der lahn
Wolfgang der Giessener

ein Leben ohne segeln ist durchaus möglich, aber im Grunde sinnlos.....
Wolfgang aus Giessen
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Gewicht der 27er

Beitragvon Dirk » 03.01.2009, 17:18

Hallo Martin,

ich habe ebenfalls die 27er mit Festkiel und 1,45 m Tiefgang.

Beim letzten Auskranen hatte sie ein Gewicht von 2.700 KG, inkl. Mast, Segel, vollem Tank, usw.

Viel Spass mit Deiner 27er. Wo soll sie denn liegen ?

Viele Grüße
Dirk U.
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Gewicht 27er

Beitragvon Martin » 03.01.2009, 19:47

Hallo Dirk
Danke für Deine präzise Antwort. Da werd ich wohl beim trailern einiges ausbauen müssen, mein Trailer hat nur 2300Kg Nutzlast. Ein bisschen kann ich ja wohl überladen.
Hauptsächlich will ich im Urlaub 2-3 Wochen im Mittelmeer segeln ( Korsika, Kroatien, Griechenland ). Vielleicht kriege ich ja noch ein paar Tips zu diesen Regionen.
Bei uns in Niederösterreich bieten sich sonst nur einige Stauräume an der Donau an. Ist zwar kein super Segelgebiet, aber ein paar Meilen sind schon machbar.
Wie lange hast Du Dein Boot schon, wie bist Du zufrieden? Habe gelesen dass manche unter Motor nur 4 Knoten schaffen, andere 6. Wie sieht das bei Dir aus? Ich frage deshalb, weil ich im Sommer in Kroatien mit anderen Booten schon viele Flautentage erlebt habe.
Jedenfalls wünsche ich Dir wie auch allen anderen viel Spass in der neuen Saison.
schöne Grüsse
Martin
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R27

Beitragvon Fischer » 04.01.2009, 00:42

Hallo Martin,
irgendwie habe ich das Gefühl, daß Dein Trailer für das Gewicht der R27 unterdimensioniert ist- der Standardtrailer für eine R25 hat schon 2,5t Nutzlast und ist mit einer segelfertigen R25 schon gut gefordert! Müßtest dann ca. 400kg abspecken, dann wird einiges raus müssen:
Batterie, Ankergeschirr, div. Festmacher, Kocher, Segeläcke, Fender, Tanks entleeren, Kühlbox etc.
Überladen würde ich da nicht mehr, bei einer Kontrolle wird maximal die Stützlast (75-100kg) abgezogen.
Alles mal mit einer Waage nachwiegen und aufschreiben.
Nicht vergessen: gebremste Anhängelast des Zugfahrzeuges beachten- bei einem Geländewagen meist kein Problem.
Ansonsten viel Spaß mit der "Neuen", eigentlich würde ich Dir für das Schiff lieber die Ostsee empfehlen, da hat man eher weniger Flauten wie im Mittelmeer und dem Abzockerland Kroatien habe ich schon längst den Rücken gekehrt, so schön wie es dort sein mag!
Grüße
Wolfgang F.
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R27

Beitragvon Martin » 04.01.2009, 13:07

Hallo Wolfgang
Ist schon klar, dass möglichst viel aus dem Boot raus muss. Beim Hänger kann ich auch ev. noch 100 Kg abspecken, habe auf den Bootshänger eine Plattform aufgebaut, die muss runter. Zugfahrzeug ist kein Problem, ist ein Landy mit 3500 Kg Anhänglast.
Bei uns in Österreich kann man 10% Überladen, wird zwar mit € 50 bestraft, aber bis 10% darf man weiterfahren. Darüber wird man abgestellt und die Strafen werden empfindlich hoch. Das würde bei meinem 3T-HÄnger 3300 Kg ergeben. Wenn ich das Eigengewicht von 700 auf 600 Kg abspecken kann, beim Boot ev. noch 200 Kg rauskriege und die Stützlast abziehe könnte sich das knapp ausgehen.
Wie wird eine Überladung bei Euch in Deutschland behandelt? Hab nämlich 400Km in Deutschland zurückzulegen.
Zum Thema Kroatien muss ich Dir teilweise recht geben: Windmäßig kannst Du dort alles haben, hatte schon mal 2 Wochen totale Flaute, aber auch schon oft schönste Verhältnisse. Es ist halt von mir am einfachsten zu erreichen.
Liegegebühren bei unserer Bootsgröße von 12€-35€ (bei 35€ liegst Du schon in einer Marina mit allem Komfort) halten sich meiner Meinung in Grenzen. Die Lebenskosten sind etwa so wie bei uns in Österreich.
Einzig bei der Bootsvignette wird wirklich abgezockt (ca. € 100 für 1 Jahr), ich teile mir meinen Urlaub aber so ein, dass ich mit einer Vignette 2 Saisonen segeln kann, dann geht das.
Möchte aber lieber mal Griechenland ausprobieren. Ich habe von Seglerkollegen schon gute Dinge gehört. Gute Windverhältnisse, lange Welle, nahezu keine Liegegebühren ( in 2 Wochen 10€ Gesamt ). Ich werde das für dieses Jahr andenken.
schöne Grüsse
Martin
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Geschwindigkeit

Beitragvon Dirk » 04.01.2009, 13:26

Hallo Martin,

ich habe meine 27er seit Februar 2007.

Unter Motor macht Sie bei 3000 Touren 5,9 Knoten und liegt damit etwas unter Rumpfgeschwindigkeit, bei 2000 Touren 4,6 Knoten. Gemessen bei Windstille mit GPS, mehrmals. Der Motor ist ein Farymann, FK2M, 10 PS. Der Prop ist ein 3 Blatt Festprop.

Das Boot liegt am Neuenburgersee in der Schweiz. Bei 5 Windstärken gegenan bei kurzer steiler Welle macht sie ca. 2,5 bis 3 Knoten bei 2000 Touren.

Also als Flautenschieber ist der Motor ausreichend, insbesondere weil der Verbrauch mit 1,2 bis 1,5 Liter bei 2/3 Drehzahl sehr gering ist. Bei widrigen Umständen und im Notfall wären ein paar PS mehr wünschenswert.

Mehr Info über mein Boot habe ich im Forum unter LEBENSLAUF eingestellt.

Seit Kauf des Boots habe ich einen größeren Wassertank eingebaut. Ein Pump WC samt Fäkalientank eingebaut und eine Sprayhood angeschafft.

Viele Grüße
Dirk
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R27

Beitragvon Martin » 04.01.2009, 15:10

Hallo Dirk
Habe mir die Bilder von Deinem Boot angesehen, gefällt mir ausgesprochen gut, weil es im Innenraum sehr hell gehalten ist. Das macht ev. auch die zusätzliche Luke, die habe ich sonst bei der R27 noch nie gesehen. Das sollte ich mir auch überlegen.
Bei mir ist kein Wassertank eingebaut. Kannst Du mir ev. Tipps oder Fotos zukommen lassen?
Motorisierung und Schraube sind bei mir gleich, hoffentlich schaffe ich auch Deine Geschwindigkeiten.
schöne Grüsse
Martin
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Beitragvon Dirk » 04.01.2009, 17:47

Hallo Martin,

im Vorschiff habe ich einen flexiblen 120 Liter Dreiecksack untergebracht.
Ein fester Tank ging bei mir nicht ohne größere Umbauten. Der fexible Tank wird über einen Einfüllstutzen der an Deck auf der Backbordseite ist (etwa auf der Höhe zwischen Vorschiffsluke und Mast) befüllt. Ich denke das ist bei den meisten Rethanas so. An den Sack habe ich eine Druckwasserpumpe angeschlossen und versorge so die Pantry und das Bad. Fotos habe ich leider nicht. Wenn ich das nächste mal beim Boot nach dem Rechten sehe, mache ich ein paar und schicke Sie Dir.

Das mit der zusätzlichen Luke ist richtig. Die ist nachträglich eingebaut. Neben dem Lichteinfall ist die Belüftung auch deutlich besser.

viele Grüße
Dirk U.
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Beitragvon Christian » 06.01.2009, 18:50

Guten Abend Martin!

Schön, wieder was von dir zu lesen und Glückwunsch zur 27er! Muß ja zum Vorgänger wie ein "Raumschiff" wirken.
Die 2700kg von Dirk´s R27 zweiflei ich nicht im geringsten an (nachdem meine R25 vor den Umbauten schon fast 2,5to hatte) und genaugenommen müßte deine R27 recht ausgeräumt auf einem 3,5to-ALU-Trailer stehen, dass man mit einem Landi - welchen hast du denn jetzt? - legal unterwegs ist.
Die fehlende Seite zum Testbericht kann ich momentan leider nicht ergänzen.

liebe Grüße
Christian
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R27

Beitragvon Martin » 06.01.2009, 20:36

Hallo Christian
Schön, auch wieder von Dir zu hören. Wie war's in Venedig?
Damals haben wir über Deine Rethana gesprochen und das ist bei mir im Hinterkopf geblieben. Jetzt hat sich zufällig eine (hoffentlich) günstige Gelegenheit ergeben und ich habe gleich zugeschlagen. Ist natürlich kein Vergleich zum vorigen Boot und ich freue mich schon auf die kommende Saison.
Das mit dem Gewicht wird wirklich sehr grenzwertig, aber ich denke dass ich die 100-150 Kg Übergewicht riskieren kann. Der Landy ist übrigens ein Discovery TD5 Bj.99 mit ca. 140 PS. Bin eigentlich sehr zufrieden damit, nur bei Steigungen mit vollem Hänger ist er etwas schwächlich.
Die fehlende Seite vom Testbericht ist kein Problem, werd ich schon irgendwo auftreiben.
Welche Erfahrungen hast Du mit der Heckverlängerung gemacht? Zahlt sich die Mühe aus (optisch auf jeden Fall, aber technisch?)? Weißt Du, ob's die auch für die 27er gibt?

schöne Grüsse
Martin
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27er Heckverlängerung

Beitragvon Christian » 06.01.2009, 21:06

Hallo Martin!

Wegen der Heckverlängerung solltest du Marten kontaktieren, ich glaube nicht, dass sie passt! Die 27er steht hinten ohnehin weiter aus dem Wasser und daraus ziehe ich den Schluß, dass der Spiegel eine andere Form als bei der 25er hat.
Zum "auszahlen": etwa 100Stunden Arbeitszeit bis es so halbwegs passt und am Hinterteil 27kg mehr an Gewicht.
Mit meinem 113PS-Disco bin ich auch gut über die Alpen gekommen und einige Minuten längere Fahrzeit spielen da für mich nicht wirklich eine Rolle.

Christian
Zuletzt geändert von Christian am 07.01.2009, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin » 06.01.2009, 21:34

Hallo Christian
Habe eben mal ein paar Bilder verglichen. Du hast recht, die 27er steht wirklich um einiges weiter aus dem Wasser. Eine Verlängerung kann daher die Segeleigenschaften nicht verändern, ist höchstens was für die Optik.
Wo hast Du Dein Boot stehen? In welchem Revier warst Du 2008 unterwegs? Hab auch gelesen, dass Du in nächster Zeit größeres vorhast. Bin gespannt, wo's hingehen soll.

Martin
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