So, nun haben wir es auch zu einer Rethana geschafft. Das letzte halbe Jahr haben wir fast alle Ecken Deutschlands bereist, um das passende Schiff zu finden.
Zwischen Weihnachten und Neujahr haben wir dann das für uns passende Schiff in Dänemark gefunden. Die Geschichte der Überführung nach Franken kommt jedoch an anderer Stelle etwas ausführlicher.
Zuvor muss ich ein wenig weiter ausholen ....
Seit frühester Jugend träume ich von Segelschiffen, aus dem Traum vom Segelschiff wurde ein Wildwassercanadier.
Wir hatten zumindest mal den Weg auf das Wasser gefunden.
Als dann Mecklenburg für uns erreichbar wurde, paddelten wir auf Mecklenburgs Seen. Das war ganz schön anstrengend mit einem Wildwassercanadier.
Es musste ein anderes Boot her, es wurde ein Prospector, ein wirklich tolles Boot. Das ist auch ein Canadier, ein Lizenznachbau nach original historischen Formen, so wie ihn die Landvermesser in Kanada hatten. Die Fahreigenschaften sind traumhaft, egal ob auf dem Fluß oder See.
Leider gab es auf Mecklenburgs See auch Segelboote, die Jollenkreuzer hatten es mir angetan.
Da ich Holz liebe, war es für mich immer eine Augenweide wenn wir einen sahen.
Zum Leidwesen meiner Frau besuchten wir auch jeden Hafen und ich konnte es gar nicht verstehen, dass das irgendwann für sie langweilig wurde.
Am Bodden sahen die Segelschiffe noch ganz anders aus, da gab es Zeesboote, doch nicht zu vergleichen mit Jollenkreuzern.
Naja diese Phase des Suchens, scheint ja nun entgültig vorbei zu sein, jetzt haben wir erst mal einiges an Arbeit vor uns, bis wir unsere Rethana so haben wie wir sie uns vorstellen.
Blauäugig haben wir die Rethana im Winter gekauft, ohne Probesegeln, da habe ich mich auf die Berichte im Internet verlassen. Mir war es wichtiger den Rumpf an Land zu sehen, insbesondere das Unterwasserschiff.
Inzwischen wird die Liste der Änderungen, Renovierungspläne, und Umbauten immer länger.
Zum Refit gibt es noch viele offene Fragen, und da hoffen wir auf euere Hilfe und Erfahrung.
Bis bald Wolfgang und Amelie
